Friedrich Ludwig von Sckell, der Schöpfer großer Landschaftsparks wie des Englischen Gartens, übte einen großen Einfluss auf die Gestaltung erster Stadterweiterungen Münchens um 1800 aus. Der Dynamik der wachsenden Stadt folgend entwarf er ein offenes Raster von Straßen als Gegenbild zur in sich geschlossenen, mittelalterlichen Stadt. Die Verbindungsstraße von der Residenz nach Nymphenburg reicherte er mit einer Folge von Plätzen an: Karolinenplatz, Königsplatz und Stiglmaierplatz. Karl von Fischer sah vor, die neuen Parzellen mit Villen und Palais in Gärten und Parks zu bebauen. Leo von Klenze stellte dem ein an der italienischen Renaissance orientiertes, eher steinern-achsiales Gegenbild gegenüber, wie es zum Beispiel in der Ludwigstraße zum Tragen kommt.
Ein vom DGGL Landesverband Bayern Süd e.V. veranstalteter Stadtpaziergang in München über Königsplatz, Karolinenplatz, Maximilianplatz zum Odeonsplatz mit Hofgarten gibt Einblicke in historische Planungsprozesse. Bis heute sind deren Spuren ablesbar.
- Freitag, den 19. Oktober, 16.00 – ca. 17.30 Uhr
- Treffpunkt Königsplatz, Propyläen
- U2 Haltestelle Königsplatz
Es führen Veronika Fischer-Horns und Hans Wiedeburg. Einen Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.
DGGL-RundgangZwei Tage nach dem Ende einer Schönwetterperiode fand sich trotz mäßigem Wetters eine Gruppe zur angekündigten DGGL Führung am 19. Oktober 2007 zum Thema „München als Isarathen“ ein. Es ging um Stadterweiterungen Münchens zwischen 1800 und
Aufgenommen: Okt 22, 22:39