Mittwoch, 30. Juni 2010
An einem der ersten schönen Tage nach einer langen kühlen und regnerischen Zeit fand sich am 24. Juni 2010 eine Gruppe von ca. 30 Fachleuten und interessierten Laien zu einer Führung zur Hirschgartenerweiterung zusammen, eines von einer Reihe von Stadterweiterungsprojekten im Zuge des „Bahn 21“ Projektes München entlang der Gleistrasse Hauptbahnhof-Laim-Pasing.
Dipl.-Ing. Ulrich Rauh, Leiter der Planungsabteilung Baureferat Gartenbau mit seinem Projektleiter Herrn Emmerich von Seiten der Stadt und LA Klaus Neumann, realgrün, mit seinen Mitarbeitern Herr Burmeister und Frau Eicher hatten sich bereit erklärt, die Reihe von Führungen, die der DGGL-Landesverband Bayern-Süd zu städtischen Projekten anbietet, fortzusetzen. Zu „Bahn 21“ war der Landesverband vor zwei Jahren im Arnulfpark, im vorigen im Grünzug Winfriedstraße - Nachlesen siehe hier und hier.
In diesem Jahr wurde spürbar, dass es einmal eine Fuß- und Radwegeverbindung vom Hauptbahnhof bis nach Pasing geben wird. Sie wird begleitet durch einen projektübergreifenden „Pionierpark“, einer halb offenen Vegetation auf Schotterflächen der ehemaligen Bahnanlagen.
In München hat man es sich zum Ziel gesetzt, für jeden neuen Anwohner in neu erschlossenen Wohngebieten 17 qm Grünfläche bereitzustellen. In zweistufigem Wettbewerb wurde zunächst der städtebauliche Entwurf, dann in konkurrierendem Planungsverfahren das Grünkonzept entwickelt, für das realgrün den ersten Preis erringen konnte.
Die Wohnbebauung setzt sich zu einem Drittel aus sozialem Wohnungsbau, zu einem Drittel aus Wohnungen des sogenannten „Münchenmodells“, die auch bei schon höherem Einkommen gefördert werden, und zu einem Drittel aus Wohnungen hoher Preislage zusammen.
"DGGL-Nachlese Führung Hirschgartenerweiterung" vollständig lesen
Sonntag, 27. Juni 2010
Die Akademie der Bildenden Künste München, Lehrstuhl für Gestalten im Freiraum, lädt am
Mittwoch, den 30. Juni 2010, 19.00 Uhr
zu einem Vortrag von Dr. Katharina Blaas ein. Ihr Vortragstitel lautet: PUBLIC ART – ein Werkbericht zur Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich.
Frau Dr. Katharina Blaas ist Leiterin der Abteilung Kunst im öffentlichen Raum, Niederösterreich Kultur in St. Pölten.
Sie hat sich auf dem Gebiet der Kuratorenarbeit und Kunstvermittlung einen Namen gemacht. Buchpublikationen, Wettbewerbe, Gutachterverfahren und direkte Verhandlungen mit den Gemeindeämtern und Kuratoren gehen auf Ihre Initiative zurück. Als besonders gelungen wird genannt: Veröffentlichte Kunst, Band 1 – 9, Springer Verlag, Wien, 1991 – 2009.
Die homepage www.publicart.at zeigt, das künstlerische Spektrum der realisierten Arbeiten.
Zu Semesterende lädt der Lehrstuhl im Anschluss an den Vortrag zu einem Glas Wein ein.
Vortragsort: Historische Aula der Akademie der Bildenden Künste.
(Auf der Website der Akademie wird abweichend zu einer vom Lehrstuhl gegebenen Informationen 19.30 Uhr als Anfangszeit genannt - s. hier)
Auf der Website des DGGL-Landesverbandes Bayern-Süd finden Sie weitere Hinweise unter der Kategorie "Andere Veranstalter" - siehe hier.
Eine Übersicht über die Veranstaltungen des DGGL-Landesverbandes selbst finden Sie hier.
Montag, 21. Juni 2010
Am
Montag, den 5. Juli 2010, 19.30 Uhr
lädt der DGGL-Landesverband Bayern-Süd zu einem Vortrag der Kunsthistorikerin Nina Gerlach in die Seidlvilla, München, ein: „Im Garten von Gut und Böse" - Gartenkunst als Filmkulisse.
Das älteste bekannte Filmfragment wurde im Oktober 1888 von dem Filmpionier Louis A. A. Le Prince in einem Privatgarten in Roundhay nahe Leeds aufgenommen. Die Filmgeschichte liefert dann zahlreiche Gartenszenen, in denen die Gestaltung der Kulisse eine wichtige Rolle als Audrucksmittel spielt. Frei von den Zwängen räumlicher Schlüssigkeit werden in solchen Szenen Stimmungen und Wertungen vermittelt.
Die Kunsthistorikerin Nina Gerlach hat dies in ihrer Dissertation zum Thema "Der Garten als Filmkulisse. Die Dritte Natur als cineastisches Argument" systematisch untersucht. Ein Spielfilm ist fikiv. Es geht ihm daher nicht um die historisch korrekte Wiedergabe eines Gartenkunstwerks. Umso deutlicher tritt hervor, wie gestalterische Elemente eingesetzt werden, um die Handlung zu unterstreichen. Oft werden wertende Sinnzusammenhänge hergestellt.
Nina Gerlach zeigt anhand von Beispielen auf, wie bestimmte Stilphänomene wie etwa der barocke oder der landschaftliche Garten konstant negativ bzw. positiv besetzt sind. In der Filmkunst spiegelt sich, wie Gartenkunst und ihre Mittel wirken.
Nina Gerlach ist 1979 in Mainz geboren und war u.a. Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes (2008-2009) sowie Fellowship der Harvard University/Dumbarton Oaks (2007/2009). Derzeit habilitiert sie sich in der Schweiz.
Ort: Seidlvilla, München, Nikolaiplatz 1b, Zenzl-Mühsam-Saal (MVV U3/U6 und Bus 54/154 Haltestelle Giselastraße)
Der Eintritt ist frei, Gäste der DGGL sind herzlich willkommen.
Eine pdf-Datei der Einladung finden Sie hier.
Eine Übersicht über das Veranstaltungsangebot des DGGL-Landesverbandes Bayern-Süd siehe hier.
Dienstag, 15. Juni 2010
Am Donnerstag, den 24. Juni 2010, 17.30 Uhr
findet eine Führung des DGGL-Landesverbandes Bayern-Süd zur Erweiterung des Hirschgarten in München mit LA Klaus Neumann, realgrün Landschaftsarchitekten, und Dipl.-Ing. Ulrich Rauh, Leiter der Planungsabteilung der Hauptabteilung Gartenbau, Baureferat München, statt.
Das Projekt umfasst eine Grünfläche südlich des Hirschgarten von ca. 8.5 ha sowie ökologische Ausgleichsflächen entlang der Bahn mit ca. 3,0 ha. Es ist Teil der stadtteilübergreifenden Entwicklungsmaßnahme des Bahn 21 Projektes, bei dem im Zuge der Verlagerung verschiedenster Bahnbetriebsflächen Entwicklungspotentiale zur Stadterweiterung und Nachverdichtung entlang der Bahntrasse Pasing - Laim - Hauptbahnhof freigesetzt werden. Im Zusammenklang mit dem Hirschgarten, einem landschaftlich angelegten Volksgarten, dem nicht weit entfernten Nymphenburger Park und modernen Quartierparks wie im Arnulfpark entstehen hier neue Freiflächen unterschiedlichster Ausprägung.
Durch die Erschließungsträger Vivico Real Estate GmbH und aurelis Real Estate GmbH & Co. KG wurde ein konkurrierendes Planungsverfahren durchgeführt. LA Klaus Neumann, realgrün Landschaftsarchitekten, erläutert seinen mit dem ersten Rang ausgezeichneten Entwurf wie folgt:
"Das vorgeschlagene Entwurfskonzept für die Hirschgartenerweiterung folgt diesem übergeordneten Entwicklungsziel. Die Entwicklung eines Vorparks mit einem ausdrucksstarken eigenständigen Erscheinungsbild ist entwurfsbestimmend. Die klare räumliche und gestalterische Definition der drei Parktypologien, dem Hirschgarten als Landschaftspark - die Hirschgartenerweiterung als Vorpark, ein dem Hirschgarten vorgelagerter Obstgarten und der bahnbegleitende Pionierpark als ruderal geprägter linearer Freiraum stellen den übergeordneten städtebaulichen und freiraumplanerischen Kontext her.
Durch die Konzentration der geforderten Spiel- und Sporteinrichtungen in Form einer Spiel- und Sportplattform im zentralen Übergangsbereich von Obstgarten zum Pionierpark entsteht ein grosszügiges weitläufiges Parkbild. Eine quartierverbindende Promenade ausgestattet mit Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten definiert den Übergang zwischen Obsthain und Pionierpark."
Prägendes Element des Vorparks ist das Vegetations- und Bepflanzungskonzept, das durch die Verwendung von Blüh- und Fruchtgehölzen einen deutlichen Kontrast zum Altbaumbestand des Hirschgartens darstellt. Es entsteht dadurch ein Park mit hoher Aufenthaltsqualität und einer freundlichen Atmosphäre.
Die aufwendig gestaltete Spiel- und Sportplattform umfasst einen Klein- und Schulkinderspielplatz mit ca. 240 Quadratmetern, eine Kletterwand, ein Streetballfeld (14 mal 22 Meter), einen Allwetterbolzplatz (40 mal 22 Meter) und eine Skateanlage mit ca. 880 Quadratmetern (inklusive Tribüne). Sie wird als Skatebowl ausgebildet, da dies weniger Lärm verursacht als Street-Style-Skaten. Dennoch ist in dieser Lage aus Lärmschutzgründen eine zusätzliche räumliche Fassung erforderlich. Durch die Gestaltung der Lärmschutzeinrichtung in Form einer geschwungenen Betonwand wird die Skatebowl zu einem modernen Architekturelement und wirkt identitätsstiftend für die neue Parkanlage. Als Besonderheit weist die Skateanlage eine Fullpipe auf.
Der Pionierpark als Zone ökologischer Vernetzung entlang der Bahn wird, entsprechend den Festsetzungen der Bebauungspläne, vollständig von intensiven Erholungsnutzungen freigehalten. Der Charakter der brachgefallenen, ehemaligen Bahnflächen mit Schotterflächen, Böschungen und Pioniervegetation bleibt erhalten.
Treffpunkt: Winfriedstraße/De-la-Paz-Straße, Einfahrt Behelfsparkplatz, Hirschgarten Bahnseite
Eine pdf-Datei der Einladung finden Sie hier. Gäste der DGGL sind herzlich willkommen.
Montag, 14. Juni 2010

Am
Freitag, den 25. Juni 2010, 9.00-17.00 Uhr
findet an der FH Freising Weihenstephan, Weihenstephaner Berg 5, das "WEIHENSTEPHANER SYMPOSIUM zur Gartendenkmalpflege 2010" mit dem Themenschwerpunkt Pflanzenverwendung statt. Prof. Dr.-Ing. Swantje Duthweiler und Prof. Dr.-Ing. Amrei Mosbauer, Fakultät für Landschaftsarchitektur, haben ein interessantes und umfangreiches Programm zusammengestellt, mit dem sie die Reihe "Weihenstephaner Gartendenkmalpflegeseminar" von Frau Mosbauers Vorgänger Prof. Dr. Michael Goecke fortsetzen. In ihrer Ankündigung heißt es:
"Viele Garten- und Parkanlagen vergangener Jahrhunderte und Jahrzehnte stehen unter Denkmalschutz und werden sorgfältig gesichert und wiederhergestellt. Über ihre historische Bepflanzung ist oft kaum mehr etwas bekannt. Doch prägten die Arten und Sorten der Zeit maßgeblich den Gesamtcharakter des Gartens oder Parks, war die ursprüngliche Bepflanzung meist ein wesentlicher Teil der künstlerischen Gesamtidee des Gestalters.
Neben der Erforschung der historischen Pflanzweise und der grundlegenden Entscheidung die Bepflanzung wiederherzustellen oder nicht, tritt meist ein weiterer begrenzender Faktor hinzu: die mangelnde Verfügbarkeit alter Arten und Sorten. Zu diesen bisher wenig erforschten Aspekten der Gartendenkmalpflege sollen neueste Erfahrungen aus Praxis und Forschung vorgestellt und diskutiert werden."
Zu folgenden Themenbereichen wurden namhafte Referenten eingeladen: - Historische Pflanzungen des 18. und 19. Jahrhhunderts
- Historische Pflanzungen des 20. Jahrhunderts
- Historische Pflanzen: Gehölze und Sommerblumen
- Historische Pflanzen: Stauden
Die Teilnahmegebühr beträgt 100 Euro (Studierende bei Nachweis: 50 €). Es sind noch Plätze frei - Anmeldungen sind noch möglich (E-Mail: la@hswt.de).
Nähere Einzelheiten im pdf-Flyer der Einladung - siehe hier.
Montag, 14. Juni 2010
Am Montag, den 7. Juni 2010, wurde im mit 220 Besuchern voll besetzten Saal des Hauses der Architektur des Landschaftsarchitekten Roberto Burle Marx (1909-1994) gedacht. Die Bayerische Architektenkammer hatte im Rahmen des „Architekturclubs“ gemeinsam mit dem DGGL LV Bayern-Süd eingeladen, um einem einführenden Vortrag von LA Prof. Hubert Möhrle und einem Film des ZDF von Hermann Schlenker zu folgen: „Die Welt, in der wir wohnen – Brasilianische Gärten von Roberto Burle-Marx“.
Zunächst bedankte sich der stellvertretende Vorsitzende des DGGL Landesverbandes LA Wolfgang Niemeyer bei der Architektenkammer und gab dann einen kurzen Überblick über das Leben und die Tätigkeit von Burle Marx. 1909 wurde er als Sohn einer brasilianischen Mutter und eines deutschen Vaters, eines Kaufmannes aus Trier, in São Paulo geboren. Er studierte Architektur und bildende Kunst. Auch der Umgang mit Landschaft war für ihn Kunst. 1932 baute er sein erstes Projekt, einen Dachgarten, 1955 eröffnete er ein eigenes Büro.
Als wichtige Projekte wurden der Parc de Flamengo und die Strandpromenade Copacabana in Rio de Janeiro sowie Gartendesigns für öffentliche Gebäude in Brasilia und die Außenanlage Unesco Miami genannt. 1994 entwarf Burle Marx den Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, der allerdings nicht gebaut wurde. Im selben Jahr starb er in Rio de Janeiro. Sein Landsitz auf einer alten Kaffeeplantage, wo er Pflanzen gesammelt, gearbeitet und im Kreis von Freunden gefeiert hatte, sollte in eine Stiftung überführt werden.
Wolfang Niemeyer wies auf den engen Zusammenhang von Entwurf und Malerei hin, den Burle Marx in kräftigen Zügen darzustellen wusste. Als Student habe ihn dies sehr inspiriert, als er dem Künstler in München an der Hochschule bei einer Gastvorlesung begegnet war.
Prof. Hubert Möhrle hatte Burle Marx auf einer Reise der Architektenkammer nach Brasilien kennengelernt und ihn später wiederholt besucht, auch zur Zusammenarbeit.
"Nachlese: Film „Die Welt, in der wir wohnen – Brasilianische Gärten von Roberto Burle-Marx“" vollständig lesen
Freitag, 4. Juni 2010
Am 18. Mai 2010 fand sich eine Gruppe von knapp 20 Personen im Gorbachzimmer in der Seidlvilla, München, zusammen, um den Ausführungen von Prof. Birgit Schmidt zum Thema „Geschichte der Gartenschauen - Wandel der Leitbilder“ zu folgen. Der Vortrag war vom DGGL-Landesverband Bayern-Süd im Zusammenhang mit zwei Exkursionen zur Landesgartenschau Rosenheim angeboten worden, die im vorigen Jahr im Bau besucht worden ist - Nachlese siehe hier - und in diesem Jahr von der anderen Seite des Inn her mit einem Beitrag der Gemeinde Stephanskirchen besichtigt werden wird (Samstag, den 24. Juli 2010 - Ankündigung hier). Die Landesgruppe Bayern des BDLA beleuchtet das Thema mit seiner Reihe „Gartenwelten – Reifeprüfung 2010“, bei der Landesgartenschauen früherer Jahre besucht werden - siehe hier.
Seit den 50er Jahren findet alle 10 Jahre eine IGA und alle zwei Jahre eine BUGA statt. Landesgartenschauen werden jährlich durchgeführt. Gartenschauen seien ein von den Kommunen begehrtes Markenprodukt geworden, das als Motor der Stadtentwicklung angesehen werde. Man rechne mit einem Benefit für die lokale Wirtschaft, auch mit einer regionalen Ausstrahlung. Ökologie und Nachhaltigkeit wurden als Ziele genannt. Gleichzeitig spiele die gärtnerische Leistungsschau nach wie vor eine Rolle.
Birgit Schmidt zeigte anhand eines historischen Rückblicks auf, dass die gärtnerische Leistungsschau seit den Anfängen im 19. Jahrhundert eine wesentliche Triebkraft waren. Schon im 18. Jahrhundert gab es Pflanzenschauen, nicht zuletzt angeregt durch die Entdeckungsfahrten von Forschern wie Alexander von Humboldt. 1822 wurde in Berlin der erste Verein zur Beförderung des Gartenbaus gegründet. Der Wettbewerbsgedanke, aber auch gleichzeitig das gewerbliche Interesse der Gärtner formierten sich. 1869 fand dann eine erste internationale Gartenschau in Hamburg statt, die eine erstaunlich weitreichende Resonanz fand. Zahlreiche Länder, darunter beispielsweise Portugal oder die USA, waren im Gelände auf den früheren Wallanlagen vertreten. Auch Aspekte der Gartenkunst spielten eine Rolle, temporäre Brücken und Schmuckbauten sind auf Abbildungen zu sehen. Die Schau umfasste immerhin 14 ha und dauerte vom 2. bis zum 12. September 1869 - ein erstaulich kurzer Zeitraum für einen solchen Aufwand.
Ende des 19. Jahrhunderts floss eine soziale Komponente ein, so Frau Schmidt. Der Begriff „Motor der Stadtentwicklung“ stamme aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts, der Gedanke aber sei viel älter, schon damals habe man das Mittel genutzt, um Stadtquartiere aufzuwerten.
"Nachlese: Geschichte von Gartenschauen - Wandel der Leitbilder, Vortrag von Prof. Birgit Schmidt" vollständig lesen
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