Am 7. November wurde in Schloss Nymphenburg der diesjährige DGGL-Kulturpreis in festlichem Rahmen an den Bayerischen Rundfunk verliehen. Mit der Sendereihe „Querbeet durchs Gartenjahr“ erreicht er seit einigen Jahren ein breites Publikum und stellt dabei auch Gartenkunstwerke der Jahrhunderte vor. Ausgezeichnet wurden namentlich Udo A. Zimmermann, Burkhard Mücke und Dr. John A. Ferguson, Erfinder und Produzenten des Formats. Für Gartenthemen selten: Der Bayerische Rundfunk zeichnete die Preisverleihung für eine Fernsehübertragung auf.
Der festlichen Preisverleihung ging eine Tagung zum Thema <Garten und Medien> voraus, zu der der DGGL-Bundesverband und die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen in Kooperation mit dem Callwey-Verlag, dem BDLA und dem Bayerischen Rundfunk eingeladen hatten. In dichter Folge wurden – ebenfalls in Räumlichkeiten des Schlosses, in der ehemaligen Orangerie – von europaweit eingeladenen Referenten und Referentinnen verschiedene Gesichtspunkte zum Thema aufgefächert. Robert Schäfer moderierte Vortäge und Diskussion.
Den Auftakt gab Andreas Kipar, ein führender Landschaftsarchitekt aus Mailand/Duisburg, der es in ungewöhnlicher Weise versteht, die Presse zu nutzen, um seine Projekte bekannt zu machen und auch gegenüber Entscheidungsträgern durchzusetzen.
Zunächst empfahl er, damit konstruktiv umzugehen, dass in den Städten nicht mehr Fragen des Wachstums, sondern Fragen des Wandels zu behandeln seien. Die IBA Emscherpark sei ein Paradebeispiel, wie dies nicht zuletzt Dank gekonnter begleitender Pressearbeit durch Karl Ganser gelungen sei. Man müsse sich klar machen, welch immensen Einfluss die Presse auf die öffentliche Wahrnehmung habe. Dies könne, wie er an einer Reihe von Beispielen zeigte, auch im Bereich Landschaftsarchitektur weit in den politischen Raum wirken.
Eine Wasserfläche, unter einer Brücke angelegt, um einen „Unraum“ in eine spiegelnde Fläche zu verwandeln, sei erst wahrgenommen worden, nachdem die Zeitschrift "Vogue" sie als Kulisse für Modeaufnahmen entdeckt hatte.
Mottos, bezeichnende Wortspiele seien wichtig, damit sich der Wert der Projekte einprägt, so etwa „Enza Valenza“ für eine noch aus Kriegszeiten geprägte, brachliegende Kaarstlandschaft – Wortspiel zwischen valle – Tal und valore – Wert, Enza ist der Name eines Flusses.
In Mailand habe eine intensiver Pressearbeit geholfen, den Plan „8 Strahlen“ - raggio verde - womit radiale Grünzüge gemeint waren, durchzusetzen. Als es mit der Umsetzung nicht recht voran gehen wollte, habe man die Presse eingeschaltet und Druck aufgebaut. Bei den Presseterminen zu Fertigstellung erschien sogar die deutsche Bundeskanzlerin mit auf dem Foto, alle zeigen sich zufrieden mit dem Ergebnis.
Andreas Kipar berichtete auch von gut besuchten Baustellenbegehungen, zu denen sein Büro einlädt, so zum Beispiel in Essen.
Sein Statement am Schluss: „Aus der Landschaft mehr herausholen als nur das Allerletzte“.
Udo Zimmermann, einer der Preisträger vom Bayrischen Rundfunk, sprach zum Thema „Gärten und Parks in Hörfunk und Fernsehen“. Er zeigte auf, dass spezielle Gartensendungen selten seien. Meist seien Gartenbeiträge in Magazinen aus dem Bereich „Lifestyle, Umwelt, Gesundheit“ untergebracht. Manche Sendungen würden nur im Studio aufgezeichnet, andere vor Ort. Oft gehe es um Ratgeber, seit kurzem gebe es auch eine Reihe, in der zwei Hauseigentümer mit Helfern ihren Garten in einer Art Wettbewerb umgestalten. Das Fernsehteam begleitet sie und nach ein oder zwei Tagen bewertet eine Jury von Nachbarn das Ergebnis. Wer ist Gewinner? Von den wenigen derartigen Gartensendungen in der Fernsehlandschaft sei die Quote von „Querbeet durchs Gartenjahr“ die höchste.
Für Planer im Auditorium war es aufschlussreich, dass diese Tätigkeit, die Gestaltung von Räumen mit Hilfe der Zeichnung, im Spektrum der vorgestellten Fernsehsendungen schlicht nicht vorkam.
Christian Dobrik vom bekannten Landschaftsarchitekturbüro WEST 8 konzentrierte seine Ausführung auf ein Projekt in Madrid. Zu verstehen sei es nur vor dem Hintergrund ausgesprochen patriarchalischer politischer Verhältnisse. Der Bürgermeister habe sich vorgenommen, innerhalb von vier Jahren, also innerhalb einer Wahlperiode, ein Bauprojekt auf die Beine zu stellen, das seinesgleichen suchte: 120 ha Innenstadt umbauen, Verkehr in Tunnel verlegen und Uferbereiche des Flusses zugänglich machen.
Um Planfeststellungsverfahren oder ähnliches habe er sich nicht gekümmert oder kümmern müssen. Ohne Rücksicht darauf, was es für das städtische Leben bedeutet, habe er den gesamten Innenstadtbereich in eine Baustelle verwandelt. Chaos auf den Straßen, entsprechende Presse des Projektes. Ein Park sollte Abhilfe schaffen. WEST 8 wählte als Motiv die Kirschblüte, ein Charakteristikum in der Landschaft auf dem Weg von Madrid nach Lissabon und ausgesprochen positiv besetzt. Stilisierte Kirschblüten auf Papier gebracht, auf dem Platz die Konturen nachgezeichnet durch weiße, eigens entwickelte Bänke in der geschwungenen Form der Blütenblätter, dazwischen ein Pflastermuster in traditionellen Techniken eingebracht, von mehreren Kolonnen innerhalb von sechs Wochen fertiggestellt und von einer Vielzahl von Kirschbäumen begleitet, fertig. Pressetermin vorher und hinterher, mit emotional reagierendem Publikum. Gerade der Bau eines Parkes habe die Presse des gesamten Bauprojektes umgestimmt, bei der Einweihung eines Parkes komme eher Stimmung auf als bei der Einweihung eines Tunnels.
Christian Dobrik warb für ein selbstbewußtes Auftreten der Landschaftsarchitekten. Oft würde deren Arbeit gar nicht gewürdigt. Sein Büro habe sich in solchen Situationen schon zurückgezogen. Offen ließ er, wie man damit umgehen kann, wenn man sich mit seinem Bürositz nicht im holländischen Raum aufhält und damit erstmal keine Alternative zu eben diesen kaum „landschaftskultivierten“ Pflastern hat. Auch blieb die Bewertung des völligen Verzichtes auf demokratische und rechtsstaatliche Verfahren im baurechtlichen Bereich offen. Dass es in patriarchalischen Systemen (um in der sanften Wortwahl zu verbleiben) schneller geht zu bauen hat sicher Vorteile. Dass aber die Verwaltungsmühe eines demokratischen Interessenausgleichs nicht ohne Grund entwickelt wurde und eine Kostbarkeit ist, soll hier nicht unerwähnt bleiben.
Außer Frage stand aber, dass ein Zusammenwirken von Presse, Politik und Landschaftsarchitekten (oder anderen Vertretern des Berufsstandes, sei es der öffentliche Dienst, sei es das Handwerk) für die Breitenwirkung unverzichtbar ist, auch wenn in der Diskussion eine kritische Konnotation des Begriffes „der Landschaftsarchitekt als Bilderlieferant einer Wahlkampfmaschinerie“ durchklang. Wofür steht man ein? Wohl dem, bei dem das eine das andere nicht auschließt, wohl dem, bei dem es zusammenpasst.
Bettina Oppermann sprach zum Thema „Schöne neue Welt 2.0, der Bürger und das Internet“. Als Einstieg wählte sie ein Zitat aus Alouis Huxley „Schöne neue Welt“, wo ein in die Zivilisation geworfener Wilder scheitert. Sie zitierte eine Szene, in der der Wilde mit seiner Geliebten eine Liebeszene im Kino sieht, und lieber gehen will, der Welt des Scheins entweichend. Daran anknüpfend stellte sie die neuen Möglichkeiten der Interaktion im Internet dar: Websites zur Selbstpräsentation, Foren, Chatrooms, virtuelle Freundschaften, eine Flut von individuellen Äußerungen zu privaten und fachlichen Themen, Spiele, Simulationen, bei Jugendlichen sei eine Präsentation im Web fast schon ein Muß. Anschließend stellte sei die Ergebnisse einer ARD- ZDF-Studie vor, nach der 65 % der Bevölkerung das Internet nutzen, eine erstaunlich geringe Zahl. Ein großer Teil davon nutze das Internet für E-Konsum oder zur Informationsbeschaffung, also sachbezogen. Nur 10 % seien zu den jugendlichen Hyperaktiven zu rechnen. Abschließend stellte sie einige Beispiele aus dem Fachbereich vor (so auch Das Grüne Blog) und plädierte dafür, die Möglichkeiten des Internet intensiver zu nutzen. (10 % Hyperaktive sind natürlich 10 % zu viel, aber die Zahl liegt deutlich niedriger als es das Image des Internet suggeriert, Anm. d. Verf.).
Nina Gerlach mag mit kaum 30 Jahren die jüngste der Vortragenden gewesen sein. Aus den USA buchstäblich und ohne ihr Verschulden erst in letzter Minute eingeflogen, trug die Filmwissenschaftlerin und Kunsthistorikerin mit Promotionsstipendium in Dumbarton Oaks über die Bandbreite von Gärten als filmische Kulisse vor. Die Gärten selbst, aber auch die Art der bildlichen Aufnahme, würden zu einem Ausdrucksmittel der Gefühle der Protagonisten, zur Bewertung des Geschehens. Keineswegs stünden Gärten durchweg für Idylle. Vielmehr ließe es sich nachweisen, dass im Film - von wenigen Ausnahmen abgesehen - barocke Gärten als Szenerie von Mord, Hinrichtung, Vergewaltigung fungierten, besonders, wenn die Bildsprache die Symmetrie der Anlagen betont. Landschaftliche Gärten dagegen werden als Sinnbild der Empfindsamkeit eingesetzt würden. Sie führte dies auf die noch heute im Bewußtsein verankerte Wertschätzung des Rousseau´schen Gedankens zurück, dass gut sei, was dem Natürlichen erwachse, der Natur verbunden sei. Dieser Gedanke habe die Aufklärung mit angestoßen, in deren Tradition wir heute noch eingebunden seien, dächten und wahrnähmen. Anhand einiger Filmbeispiele differenzierte sie ihre Überlegungen und Forschungsergebnisse aus. Als letztes Bild zeigte sie einen Mann, der in der Schlussszene des Filmes „Welcome Mr. Charmes“ über Wasser geht, an Christus erinnernd, und damit relgiöse Heilshoffnungen im Garten verkörpernd.
In der Kürze der Zeit ließ sich die Fülle ihrer Gedanken kaum ausschöpfen, zumal es naturgemäß einiger Ruhe bedarf, um über die Grenzen der jeweiligen Profession hinweg zu einem Ergebnis zu kommen. Man darf hoffen, dass die fundierte Ideenwelt der engagierten Wissenschaftlerin Verbreitung findet und weiter wirkt. Für die Welt der Gärten wäre das sicher ein Gewinn, wenn nicht ein wichtiger Impuls. Dumbarton Oaks scheint ein interessantes Pflaster zu sein, was allerdings nicht neu ist. Im nächsten Jahr soll die Promotion von Nina Gerlach erscheinen, passend zum Jahresthema „Garten und Medien“ der DGGL. Sie wird dann wieder in Deutschland sein.
Stefanie Krebs stellte mit den „Radiowalks“ ein Arbeitsfeld vor, bei der das Hören zur Wahrnehmung von Landschaft kultiviert wird. Es eignet sich besonders gut, um das Gesehene, im Gehen Erlebte zu vertiefen, um Landschaft als Erinnerungsspeicher aufzuschlüsseln. Den akustischen Führern in den Museen vergleichbar werden dabei Spaziergänge ausgearbeitet, kommentiert und auch mit Stimmungsbildern, etwa Musik oder den Geräuschen vergangener Ereignisse, unterlegt. Viele Städte würden Angebote zunehmend als Bausteine des Stadtmarktes aufnehmen. Solche Führungen würden interdisziplinär mit Soziologen, Historikern und anderen Fachleuten ausgearbeitet. Landschaftsarchitekten könnten dazu spezielle Beiträge leisten, die man ausbauen sollte. Stefanie Krebs verwies dazu auf „The Walk-Book“ von Jannet Cardiff. Hörerlebnisse seien aber auch geeignet, um Landschaft zu dokumentieren und gleichzeitig deren Wahrnehmung zu schärfen. Bei lokalen Radiosendern und besonders bei jungen Leuten fänden solche Ansätze gute Resonanz.
Frank Pachura, gelernter Baumschulist mit praktischer Erfahrung und heute freier Landschaftsarchitekt, war aufgrund seines „Blumenpods“ gebeten worden, zum Thema „Gärten im Internet“ zu sprechen. Der „Blumenpod“ ist der Name seines Podcasts, derzeit noch des einzigen im Bereich der grünen Branche. Es handelt sich dabei um eine Art akustischen Newsletter, der sich großer Beliebtheit erfreut. Frank Pachura hob hervor, wie angenehm es sei, wenn man Beiträge im Internet eben dann abrufen könnte, wenn man sie braucht. Auch ARD und ZDF gingen zunehmend auf Angebote im Internet über, ebenso wie der Deutschlandfunk. Die Grüne Branche allerdinges sei erstaunlich träge, sich solcher Angebote zu bedienen (so deutlich drückte er sich zwar nicht aus, aber die Zahlen sprechen für sich: von 3000 Podcasts im deutschsprachigen Raum sei einer aus der grünen Branche). In England nutzten BBC und RHS das Internet mit gardenvideos in viel höherem Maße, was allerdings hier nicht zu empfangen sei. Eine Version seines Vortrages, in dem er Nutzungsmöglichkeiten des Internet vorstellt, finden sich unter www.garteniminternet.de.
Constanze Petrow ist eine weitere junge Kollegin, die das Glück hatte, Dumbarton Oakes zu erleben. Zur Zeit forscht sie in Weimar zu einem Thema, das besser in eine Tagung wie diese nicht passen kann: Landschaftsarchitektur in der Tagespresse. Was man eigentlich weiß, hat sie wissenschaftlich analysiert und systematisch benannt, nämlich dass Landschaftsarchitektur kaum vertreten ist. Sie untersuchte die Jahrgänge 1997-99 der großen Tageszeitungen Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine, Frankfurter Rundschau, Neue Züricher Zeitung und zusätzlich der Wochenzeitung Die Zeit. In diesem Zeitraum fand sie 309 Artikel, stellte fest, dass das Thema Landschaftsarchitektur, wenn überhaupt, dann örtlich und anhand konkreter Objekte abgehandelt werde und keinerlei Internationalität besitzte. Der Bericht über „Grün“ sei durchweg positiv besetzt. Kritik im Sinne einer korrigierenden Kulturkritik oder eine öffentliche Diskussion landschaftsarchitektonischer Inhalte gebe es nicht. Die Autoren wechselten, bekannte Persönlichkeiten wie etwa in der Architekturkritik oder gar Literatur- und Musikkritik gebe es nicht. Es fehle hier an Theorie und Praxis.
Man darf auf die abschließenden Ergebnisse der Arbeit gespannt sein und hoffen, dass ihre genaue Begrifflichkeit hilft, um diesen Mangel an öffentlicher Wahrnehmung von Gartenkunst und Landschaftskultur zu überwinden. Der bewusste Umgang mit Gärten, Außenräumen und Ressourcen der Natur wäre es sicher wert, kultiviert zu werden. In der Tat sollte sich die Zunft nicht verstecken.
Martin Promiski lehrt an der Leibnitz-Universität in Hannover. Er ist ehrenamtlich an der Herausgabe der international hoch anerkannten Fachzeitschrift JoLa - „Journal of Landscape Architecture“ - beteiligt, die erst in jüngster Zeit im Callweyverlag erschienen ist, und stellte das Produkt vor. Ziel sei es, den Zusammenhang von Schönheit und Nachhaltigkeit zu vermitteln. Dies wird in ästhetisch und inhaltlich anspruchsvoller Weise dargestellt. Sie soll als Plattform dienen, um neue Erkenntnisse, Denkansätze und Projekte aus dem Bereich der Landschaftsarchitektur vorzustellen und kritisch zu diskutieren. Diese Fachzeitschrift in englischer Sprache zielt, wie auch Topos, ein anderes Produkt des Callwey-Verlages, auf einen internationalen Markt.
Rainer Schmidt, der auch maßgeblich an der Organisation der Tagung beteiligt war, stellte eindrücklich die Bedeutung von Bildwelten für Ideale der Landschaftsarchitektur dar. Während in der Renaissance Bilder eher der Dokumentation, der sachlichen Darstellung dienten, habe sich im Barock das Bild als Medium der Machtdemonstration entwickelt. Ideallandschaften seien das Thema von Malern wie Claude Lorrain. Kurz erwähnte er die Red Books von Humphrey Repton. Im zweiten Teil seines Vortrages stellte er anhand eigener Projekte 3-D-Darstellungen im Computer Fotos der gebauten Wirklichkeit gegenüber: Schein - Sein, Schein – Sein, in der Geschwindigkeit mitunter kaum zu unterscheiden. Was war zuerst, fragte er, das Bild oder die Architektur?
An der Tagung nahmen mehr als 100 Interessierte teil. Das Ambiente des Nymphenburger Schlosses wurde als wunderbares Umfeld gewürdigt.
Am darauf folgenden Tag fanden zwei Exkursionen im Münchener Stadtgebiet statt, zu denen der DGGL Landesverband Bayern-Süd eingeladen hatte. Deren eine war dem Wirken Friedrich Ludwig von Sckells in München gewidmet. Mehr als 20 Personen wurden vormittags von Rainer Herzog, Leiter der Gartenabteilung in der Bayerischen Schlösser-, Gärten und Seenabteilung, im Nymphenburger Schlosspark, nachmittags von Dr. Hans Lehmbruch im Innenstadtbereich mit Englischem Garten geführt. Eine zweite Exkursion widmete sich unter Leitung von Ulrich Rauh, Leiter der Planungsabteilung der HA Gartenbau im Baureferat der LH München, neuen Stadtquartieren und ihren Parks des 20. und 21. Jahrhunderts in München. Diese immer noch wachsende Stadt bietet dazu eine Fülle von Beispielen, die an einem Tag gar nicht auszuschöpfen sind.
Teilnehmer an der DGGL Landesverbandskonferenz konnten sich dagegen weiter in Räumlichkeiten des Nymphenburger Schlosses aufhalten. Sie tagten im „Eisernen Haus“, einem Gewächshauses aus dem 19. Jahrhundert, dessen Ursprung auf Friedrich Ludwig von Sckell zurückgeht. In der Mittagspause kamen sie ebenfalls in den Genuss einer Kurzführung im Schlosspark durch Rainer Herzog, dessen Einsatz es auch zu verdanken war, dass dieses bundesweit wahrgenommene DGGL-Ereignis in München in historischem Umfeld des Schlosses Nymphenburg möglich war.