Das Jahresthema der DGGL lautet „Garten und Medien“. In diesem Zusammenhang lädt der DGGL LV BayS am
Dienstag, den 10. März 2009 um 17.30 Uhr
zu einer Führung in der Alten Pinakothek in München ein: „Gärten in der Malerei“. Die Kunsthistorikerin Tanja Jorberg konzentriert sich dabei auf den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit und schreibt in ihrer Ankündigung:
Kunst ist immer ein Spiegel ihrer Zeit. Welche Garten-Darstellungen gab es vom 15.-18. Jahrhundert in der Malerei? Die ältesten Gartendarstellungen der Kunstgeschichte, die wir in der Alten Pinakothek haben, sind Paradies-Darstellungen – Wie ein altes Volkslied sagt: „Maria ist ein Garten....“ Den Ausgangspunkt unserer Wanderung durch gemalte Gärten bildet das „Goldene Zeitalter“ von Stefan Lochner im Übergang vom Mittelalter zur Renaissance. Bei Fra Filippo Lippi, Raffael und Leonardo beschäftigt uns das Verhältnis von Landschaft zu Garten – Außenraum zu Innenraum. Indem der Mensch anfing seinen seelischen Innenraum wahrzunehmen, begann er den Aussenraum in Form von Landschaft und Gärten zu gestalten, zu malen. Der Garten als Hort des Heils wird im Barock zum Rahmen intimer höfischer Liebesspiele bei Rubens und in Frankreich.
Treffpunkt: In der Eingangshalle der Alten Pinakothek hinter den Kassen (Der Eintritt wird von den Teilnehmern gezahlt), Barer Straße 27, 80333 München - MVV Tram 27, Haltestelle Pinakotheken.
Näheres dazu siehe auch den Veranstaltungskalender des DGGL LV BayS, wo auch weitere Veranstaltungen angekündigt und laufend ergänzt werden.
(Bild: (C) Allie_Caulfield via Flickr unter CC-Lizenz)